Dies ist dievon Günter Stein

 

                       

 

 

                     

 

 


 

 Aktuelles aus Hinzert-Pölert und Rascheid

 


 

Brennholz 2020

 

Gemeinde Hinzert-Pölert

Dieses Jahr findet keine Brennholzversteigerung in Hinzert-Pölert statt.

Dennoch können gelegentlich Kleinmengen an Laubholz anfallen, die abgegeben werden können.

Außerdem werden wir aufgrund der Käfersituation im Wald auch unterjährig Fichten-Brennholz

zu einem günstigen Preis anbieten können (20€/fm).

Wer Interesse an Brennholz Fichte bzw. Laubholz hat, kann sich bei der zuständigen

Revierförsterin melden:

 

Sandra Sasse

Handy: 015228851203

Tel.: 06504 954726

email : sandra.sasse@wald-rlp.de.

 

 


 

    KV Räschda Geienmänner

 

 

 


TV vom 13.02.2020

 

Kommunalpolitik: Landkauf führt zu Verdruss

 

13. Februar 2020 um 18:47 Uhr

Von Ursula Schmieder

 

Hinzert-Pölert Um Bauland zu schaffen, hat die Gemeinde Hinzert-Pölert landwirtschaftliche Flächen erworben.

Das gefällt nicht allen im Ort.

 

Wer Äcker, Wiesen und Wald auf Hinzert-Pölerter Gemarkung verkaufen will, kann die Flächen grundsätzlich auch der Gemeinde anbieten. Ortsbürgermeister Mario Leiber macht darauf in einem zum Jahreswechsel an alle Haushalte verteilten Schreiben mit Rückblick und Ausblick aufmerksam. Ziel sei, Land möglichst nicht an „Auswärtige“ zu verkaufen und die „Bewirtschaftung etwas kontrollieren zu können“.

Wegen Formulierungen wie diesen suchte ein gebürtiger Hinzerter in der jüngsten Gemeinderatssitzung das Gespräch.

Christoph Spurk wohnt nicht mehr im Ort, ist aber mit seinem Bruder Eigentümer des elterlichen Hofs. Das Schreiben lässt ihn einen „aktiven Käufermarkt“ und die Entwertung eigener Flächen befürchten. Sie würden unattraktiver, wenn angrenzende Flächen nicht mehr ebenfalls gepachtet werden könnten. Jeder Landwirt sei ja bestrebt, größere Flächen optimal bewirtschaften zu können. Außerdem kritisierte er,

dass die Gemeinde Einfluss nehme, „wie Unternehmer ihre Landwirtschaft betreiben“, und wer Flächen jahrelang gepachtet und bewirtschaftet habe, werde ausgegrenzt.

Räte und Ortsbürgermeister begründen den Landkauf damit, Monokulturen und Überdüngung vermeiden und auch kleineren Pächtern Land anbieten zu wollen. Dem aktuellen Verdruss liegt laut Leiber ein konkreter Kauf zugrunde, für den Eigentümer auf die Gemeinde – und nicht umgekehrt – zukamen. Damit bot sich die Gelegenheit, eine Fläche am Ortsrand von Hinzert zu kaufen, womit nun dringend benötigtes Bauland zur Verfügung steht. Allerdings musste die Gemeinde im Gegenzug alle landwirtschaftlichen Flächen der Eigentümer kaufen.

Unabhängig davon sieht sich der Rat auch wegen Beschwerden über die mitunter unangenehmen Begleiterscheinungen landwirtschaftlicher Bewirtschaftung in der Pflicht. So klagten etwa Bürger immer wieder über oft tagelangen Gestank, übermäßiges Düngen und große Traktoren,

die laut an ihnen vorbei rasten.   

Hierzu äußerte sich Sitzungsbesucher Klaus Wahlen von der Marx-Wahlen GbR, einem landwirtschaftlichen Betrieb in Reinsfeld.

Er appellierte, sich mit Beschwerden immer möglichst zeitnah direkt an ihn zu wenden. Nur so könne er Probleme beheben.

Gleichzeitig betonte er, dass sein Betrieb zu den bestkontrollierten weit und breit zähle. Daher bot er an, Interessierte über den Hof zu führen.

Hartmut Heck, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, machte zudem auf Grenzen kommunalen Landkaufs aufmerksam.

Gemeinden könnten zwar landwirtschaftliche Flächen für Neubau- oder Gewerbegebiete erwerben, hätten aber kein Vorkaufsrecht.

Eine Anfrage über Martina Bosch, Pressereferentin der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, konkretisiert das. Laut Gemeindeordnung sollten Kommunen Vermögen nur erwerben, wenn es zur „Erfüllung ihrer Aufgaben“ erforderlich ist. Ob das auf den Kauf von Ackerland zutrifft,

liegt im Ermessen des Selbstverwaltungsrechts der Gemeinde. Der Verkauf landwirtschaftlich genutzter Flächen an Nicht-Landwirte,

wie eine Gemeinde, muss jedoch von der Unteren Landwirtschaftsbehörde genehmigt werden (Grundstückverkehrsgesetz).

Für Flächen ab einem halben Hektar Größe, oder kleinere mit ansässigem Betrieb, wird geprüft, ob es ein „berechtigtes Erwerbsinteresse“ von Landwirten gibt. Ziel ist deren Existenzsicherung.

Im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens oder für Bebauungsplanflächen ist eine solche Genehmigung nicht erforderlich.

 


Jahreshauptübung der FFw Hinzert, Pölert, Rascheid und Geisfeld

Die Übung findet am 28.10.2017 in Hinzert statt. Die Übung startet um 15:00 Uhr im Hirtenweg 3.
Im Anschluss gemeinsames Treffen im Bürgerhaus Hinzert.

Jahreshauptübung der FFw Hinzert, Pölert, Rascheid und Geisfeld

Die Übung findet am 28.10.2017 in Hinzert statt. Die Übung startet um 15:00 Uhr im Hirtenweg 3.
Im Anschluss gemeinsames Treffen im Bürgerhaus Hinzert.

Jahreshauptübung der Feuerwehr in Pölert

Jahreshauptübung der Feuerwehr in Pölert

 

"50 Jahre Hinzert-Pölert"  1969 - 2019

(Bild, bitte anklicken)

 

54421 Hinzert-Pölert/Hochwald


(Vollbild, bitte anklicken)

 

Geschichte:

Das "Huncenroth" (Rodung des Heinz) von 1250 wird 1330 Pfarrort,

zum Stift Pfalzel, Trier, gehörend. Der 1120 "Polroth" (Rodung des Pollo)

genannte Ort Pölert unterstand dem Erzbischof von Trier.

Beide Dörfer sind 1625 in Steuerlisten mit 14 Häusern gemeinsam veranlagt,

was den Zusammenschluss 1969 zu einer Gemeinde auch geschichtlich rechtfertigt.

 

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