Kleine Telefonsammlung


"Die neuen Telefone von der Post" - 1980

 

"Die aktuelle Telefon-Kollektion PhoneLine" - 1989


Deutsche Bundespost – Bavaria – Post DFeAp 303 – Aug. 1989

 

Modell Bavaria ist ein Prachtstück im Stil handbemalter Bauernmöbel.

Ein rustikales Wappen ziert die aufklappbare Konsole mit Tastenfeld.

Dort hat man Zugriff auf Kurzwahl für 10 Rufnummern und Wahlwiederholung.

 

B= 240mm – H= 315mm – T= 145mm – G= 3060g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 11,60 DM oder einmalig 717 DM (Stand 10/80)

 

       

 


 

 

Deutsche Bundespost – Bavaria – Post DFeAp 303 – Jul. 1986

 

Modell Bavaria ist ein Prachtstück im Stil handbemalter Bauernmöbel.

Ein rustikales Wappen ziert die aufklappbare Konsole mit Tastenfeld.

Dort hat man Zugriff auf Kurzwahl für 10 Rufnummern und Wahlwiederholung.

 

B= 240mm – H= 315mm – T= 145mm – G= 3060g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 11,60 DM oder einmalig 717 DM (Stand 10/80)

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Potsdam – Post DFeAp 302 - schwarz - 1989

 

Modell Potsdam ist geprägt vom klassischen Design und dem Wappen,

das die aufklappbare Konsole mit modernem Tastenfeld dekoriert.

 

B=240mm – H= 315mm – T= 145mm – G= 3110g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 11,60 DM oder einmalig 717 DM (Stand 10/80)

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Lyon – Palisander – POST DFeAp 301 - Jan. 1986

 

Modell Lyon glänzt mit einem massiven, palisandergebeizten Holzgehäuse, Wählscheibe,

geflochtener Telefonhörerschnur und vergoldeten Beschlägen.

 

B= 240mm – H= 240mm – T= 250mm – G= 1960g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 7,70 DM oder einmalig 460 DM (Stand 10/80)

 

   

 


 

Deutsche Bundespost - Venezia - Onyx - DFeAp 302 - Febr. 1983

 

Modell Venezia ist eine kunsthandwerkliche Arbeit aus Onyx. Jedes Einzelstück hat als Applikation eine geflochtene

Hörerschnur, eine stilechte Wählscheibe und vergoldete Beschläge.

 

B= 240mm – H= 240mm – T= 250mm – G= 4020g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 8,80 DM oder einmalig 532 DM (Stand 10/80)

 

   

 


 

Deutsche Bundespost – Oslo – Esche – Post DFeAp 330 (Elefantenfuß) – Dez. 1983

 

Modell Oslo grüßt aus dem Norden mit der eigenwilligen Form aus massivem Eschenholz und

dem Tastenfeld unterhalb des Hörers. Dieses exklusive Tischtelefon greift die der Natur nachempfundene

organische Linienführung skandinavischer Möbel auf.

 

B= 170mm – H= 145mm – T= 225mm – G= 1700g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 11,00 DM (Stand 12/89)

 

           

 


 

Deutsche Bundespost – Spessart - Eiche – Post FeTAp 392 – Sept. 1983

 

Modell Spessart fällt mit gediegenem Eichenholz und hat für das Tastenfeld eine Verschlussklappe,

die auch als Minischreibpult dient.

 

B= 340mm – H= 330mm T= 157mm – G= 4660g

 

 

Wahlverfahren: MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) Wahlblock 71 (Umbau)

 

Gebühren: monatl. 15,60 DM (Stand 12/89)

 

   

 


 

Deutsche Bundespost – Spessart - Eiche – Post FeTAp 392 – Sept. 1983

 

Modell Spessart fällt mit gediegenem Eichenholz und hat für das Tastenfeld eine Verschlussklappe,

die auch als Minischreibpult dient.

 

B= 340mm – H= 330mm T= 157mm – G= 4660g

 

Wahlverfahren: MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) Wahlblock 71 (Umbau)

 

Gebühren: monatl. 15,60 DM (Stand 12/89)

 

   

 


 

Deutsche Bundespost – Rhön - Mahagoni – Post FeTAp 393 – Sept. 1983

 

Modell Spessart bezieht seine Attraktivität aus mahagonifarbenem Massivholz und

verbirgt sein Tastenfeld hinter einer Verschlussklappe, die auch als Minischreibpult

und ebenfalls für Notizen beim Telefonieren dient  .

 

B= 340mm – H= 330mm T= 157mm – G= 3900g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 14,90 DM (Stand 12/89)

               


 

Deutsche Bundespost – Tisch- und Wandapparat W49 - HAGENUK/Kiel aus Bakelit elfenbeinfarben – Nov. 1965

 

Der W 49 ist der vom W 48 abgeleitete Wandapparat, dessen Entwicklungsjahr mit 1949 im Namen,

ähnlich wie beim W 48, verewigt wurde. Er kann aber noch mehr,

denn mit relativ geringem Aufwand lässt er sich zu einem Tischapparat umbauen.

Nach dem Umbau sieht er dem W 48 sehr ähnlich.

So konnte der Apparat gegebenenfalls an im Laufe der Zeit beim Kunden / Teilnehmer sich ändernde Verhältnisse

bezüglich der Platzierung angepasst werden. Er hätte so im Prinzip auch als Universalapparat getaugt

und den W 48 theoretisch ganz ersetzen können, da man dann nur noch den W 49 im Lagerbestand gebraucht hätte und ihn,

je nach Kundenwunsch, als Wand- oder Tischapparat vor Ort zusammengesetzt hätte.

Nach meinen Infos war er allerdings in der Beschaffung viel teurer, als ein W 48.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Tischapparat W48 mit ET - HAGENUK/Kiel aus Bakelit elfenbeinfarben – Okt. 1961

 

Gleich zu Beginn der zeitlose, “immerschöne” Klassiker unter den Telefonapparaten schlechthin: der W 48.

Hier in der damals selteneren Elfenbein - weißen Version, was seinerzeit nur gegen erhöhte monatliche

Grundgebühr zu haben war.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Tischapparat W48 – aus Bakelit elfenbeinfarben – 60er Jahre

 

Gleich zu Beginn der zeitlose, “immerschöne” Klassiker unter den Telefonapparaten schlechthin: der W 48.

Hier in der damals selteneren Elfenbein - weißen Version, was seinerzeit nur gegen erhöhte monatliche

Grundgebühr zu haben war.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

       

 


  

Deutsche Bundespost – Tischapparat W48 – aus Bakelit elfenbeinfarben – Aug. 1966

 

Gleich zu Beginn der zeitlose, “immerschöne” Klassiker unter den Telefonapparaten schlechthin:

der W 48. Hier in der damals selteneren Elfenbein - weißen Version,

was seinerzeit nur gegen erhöhte monatliche Grundgebühr zu haben war.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

              

 


 

Deutsche Bundespost – Tisch- u. Wandapparat W49 mit ET - HAGENUK/Kiel - Bakelit elfenbeinfarben – 60er Jahre

 

Der W 49 ist der vom W 48 abgeleitete Wandapparat, dessen Entwicklungsjahr mit 1949 im Namen,

ähnlich wie beim W 48, verewigt wurde. Er kann aber noch mehr,

denn mit relativ geringem Aufwand lässt er sich zu einem Tischapparat umbauen.

Nach dem Umbau sieht er dem W 48 sehr ähnlich.

So konnte der Apparat gegebenenfalls an im Laufe der Zeit beim Kunden / Teilnehmer sich ändernde Verhältnisse

bezüglich der Platzierung angepasst werden.

Er hätte so im Prinzip auch als Universalapparat getaugt und den W 48 theoretisch ganz ersetzen können,

da man dann nur noch den W 49 im Lagerbestand gebraucht hätte und ihn,

je nach Kundenwunsch, als Wand- oder Tischapparat vor Ort zusammengesetzt hätte.

Nach meinen Infos war er allerdings in der Beschaffung viel teurer, als ein W 48.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

   

 


 

Deutsche Bundespost – Tischapparat W48 oT – aus Bakelit elfenbeinfarben – Dez. 1960

 

Gleich zu Beginn der zeitlose, “immerschöne” Klassiker unter den Telefonapparaten schlechthin:

der W 48. Hier in der damals selteneren Elfenbein - weißen Version,

was seinerzeit nur gegen erhöhte monatliche Grundgebühr zu haben war.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

   

 


 

Deutsche Bundespost – Tisch- und Wandapparat W49 - aus Bakelit schwarz – Jul. 1958

Der W 49 so, wie man ihn vorwiegend kennt, in normaler schwarzer Ausführung

Der erste von der Post standardmäßig verwendete Apparat war der W48.

1936 wurde er von der Firma Siemens entwickelt und war bis 1980 noch an Hauptanschlüssen installiert.

Hergestellt wurde er unter anderem von Siemens, DeTeWe, W. Heibel-Werke u.a. in den Farben schwarz und elfenbein.

Neue Nachbauten kosten heute zwischen 150 und 250 €.

Alte Originalapparate sind schon ab 25 € zu haben (je nach Zustand).

 

Die Wandapparate W 49 wurden noch einige Jahre länger produziert, als ihre W 48 - Tischkollegen,

weil die Wandapparate des offiziellen Nachfolgers der 611er - Serie, die FeWAp 611 bis 616,

noch deutlich später in die reguläre Produktion kamen, als die normalen Tischapparate.

Wer etwa im Jahr 1966, bei der Beauftragung eines Telefonanschlusses einen Wandapparat bestellte,

bekam in der Regel noch einen W 49.

Nach meinen Infos war der W 49 noch bis 1967 / 68 bei der Ausstattung mit Wandapparat die Regel

und selbst bis etwa 1970 wurden sie gelegentlich noch als Neuapparat ausgeliefert. 

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Teilnehmer-Münzfernsprecher 55 - aus Bakelit, schwarz - 1955

 

Der Teilnehmer-Münzfernsprecher 55 (Kurzform: TlnMü55, TMünz55 o. OMünz55)

wurde umgangssprachlich auch Tischmünzer 55 genannt. Der Hersteller war die Firma Friedrich Merk aus München.

Eingeführt wurde er 1955 durch die Deutsche Bundespost mit Einführung der Ortszeitzählung.

Die Münzannahme bestand aus 2x 10 DM-Pfennig, wobei die Münzprüfung per Hand stattfand.

Mittels manuellem Münzschieber wird die Sprechschaltung frei geschaltet, wobei die Münzen in einen Geldbehälter

fallen.

Funktionsbeschreibung:

Die Münzen werden mechanisch mit Hilfe eines Kassierschiebers eingenommen. Dabei wird geprüft,

ob zwei Münzen eingelegt sind und ob sie den richtigen Durchmesser haben.

Schiebt man den linken Kassierknopf nach rechts bis zum Anschlag,

fallen die Münzen von der oberen auf die untere Gleitfläche.

Nach loslassen des Kassierknopfes werden sie von den durch Federkraft zurückschnellenden Schieber in die Kasse befördert.

Vorher bewegen sie zwei Kniehebel, die die Münzen nochmals prüfen und den mk-Kontakt betätigen.

Zur Verhinderung der Wahl mit Hilfe des Gabelumschalters werden nach Abheben des Handapparates die U-Kontakte

von einem besonderen Hebel, der durch eine Luftpumpe verzögert wird, nach 0,4 bis 1,5s geschlossen.

Der Apparat kann als Hauptanschluss oder 2.Apparat geschaltet werden.

Jegliche Ferngespräche, Anrufe der Telegrammaufnahme und des Auftragsdienstes sind gesperrt.

Der Apparat darf nicht als "Öffentlicher Fernsprecher" gekennzeichnet werden.

Quelle: Kabatt 1966

Sonstiges/Besonderheiten:

Dieses Gerät kam auf Grund seiner Einfachheit in Gastwirtschaften,

Geschäften, auf Ladentischen etc. zum Einsatz, welche vom Anschlussinhaber leicht überwacht werden konnten

oder der in Frage kommende Benutzerkreis ein gewisses Vertrauen genießt.

Das Schaltschloss auf der rechten Gehäuseseite ermöglichte dem Inhaber des Münzers

und sk-Schlüssels das münzfreie Telefonieren. Der Münzer wurde in diesem Fall "frei geschaltet"

und war wie ein gewöhnliches Telefon ohne Münzeinwurf bzw. Sperre der "0" zu benutzen.

Weitere Ausführungen des Teilnehmermünzfernsprechers TlnMü55 waren beispielsweise die Version 55b, 55b AI, 55bAII,

wobei dann jeweils immer die Schaltung etwas verändert war.

Bei einer Bundespost Bestandsaufnahme wurde 1987 ermittelt das sich noch 1881 Stück des Münzer 55 im Einsatz befinden,

wovon 1987 die meisten (950) in Berlin, gefolgt von Hamburg (319) im Einsatz waren.

Auf Platz drei lag Düsseldorf (98). Schlusslicht bei dieser Zählung war damals Saarbrücken (1).

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

      

 

    

 


 

Deutsche Bundespost – Tischapparat W38 - aus Bakelit schwarz mit Glasglocken - 1938

 

Der Tischapparat W 38 (Wählapparat 38) wurde im Jahr 1938 maßgeblich

von der Firma Siemens & Halske entwickelt,

von verschiedenen Herstellern in Lizenz gebaut und von der Deutschen Reichspost

ab 1940 als Nachfolger des W 28 eingesetzt,

wobei Letzterer trotzdem weiterhin parallel gefertigt wurde.

Der W 38 ist die Verbesserung des äußerlich fast gleichen Modells 36 von 1936,

das wegen technischer Unzulänglichkeiten keine Reichspost-Zulassung

bekam und nur als Nebenstellenapparat eingesetzt werden durfte.

 

Besondere Merkmale des W38:

Der Fernsprecher W38 wurde ab dem Jahr 1948 in der Bundesrepublik Deutschland

durch das nahezu baugleiche Modell W48 ersetzt.

 

Aufgrund ihres Design und der Optik gelten die Fernsprecher W38 und W48 als Klassiker

und haben wegen ihrer großen Verbreitung auch noch heute einen hohen Bekanntheitsgrad.

 

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Quelle: Wikipedia.de

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Telefon 2001 – Post Tel 2001 - Porsche Design – Mai 1990

 

Modell Telefon 2001 hat ein quadratisches Gehäuse mit stufenlos drehbarem Bedienfeld

und wahlweise fixierbaren Anschlusskabeln.

Seine Leistungsmerkmale sind Display, Direktruf, Kurzwahl (10 Rufnummern),

Notizbuchfunktion, Stummschaltung, Gebührenanzeige, elektronisches Sperrschloß,

Wahl bei aufliegendem Hörer, umschaltbares Wahlverfahren, Wahlwiederholung, Tonruf.

Seine Farbe: Mattschwarz.

 

Wahlverfahren: MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) und IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 22,90 DM (Stand 12/89)

 

       

 


 

Deutsche Bundespost – Telefon Micky Maus – Post DFeAP 322 - Febr. 1988

 

Modell Micky Maus mit Tastenfeld ist die witzige Telefon-Variante für Kinder und fürsorgliche Erwachsene,

die viel mit Kindern zu tun haben, wie Kinderärzte, Kindergärtnerinnen oder Inhaber von Spielzeugläden.

 

 

B= 250mm – H= 380mm T= 225mm – G= 1880g

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

Gebühren: monatl. 10,40 DM oder einmalig 418 DM (Stand 10/80)

 

       

 


        Deutsche Bundespost - Clubtelefon 11 - 2001-2008

Clubtelefon 11

Das Clubtelefon 11 wurde zwischen 2001 und Ende 2008 angeboten und war von DM auf Euro umrüstbar.

Es funktioniert im analogen Telefonnetz im Tonwahlverfahren und benötigt für den Betrieb

einen zusätzlichen Stromanschluss; bei einem Stromausfall bleibt das Telefon für Notrufe

ungefähr 20 Stunden einsatzbereit.

Ein Münzzähler überwacht den Münzbehälter-Füllstand und beschränkt diesen auf 400 Münzen;

danach sind wie beim Clubtelefon 5 nur noch Notrufe möglich. Im Display wird auf diesen Umstand hingewiesen.

Das Gehäuse besteht zum größten Teil aus Kunststoff, die beiden Schlösser und der Deckel

des Münzrückgabefaches aus Metall.

Das Wandgerät hat Abmessungen von 225 mm × 300 mm × 225 mm bei einem Gewicht von 5 Kilogramm.

Es kann in trockenen Innenräumen zwischen 0 und 50 °C in einem „überwachten Bereich“ betrieben werden.

Beim Einsatz an einem automatischen Umschalter sind Gesprächsübergaben vom Clubtelefon 11 möglich,

in umgekehrter Reihenfolge jedoch nicht. Die Handapparateschnur ist mit einem Panzerschlauch geschützt.

Die Beträge für die erste Tarifeinheit und die Folgeeinheiten sind von 0,00 bis 2,00 Euro in 5-ct-Schritten frei einstellbar.

Beim DM-Gerät lag der Bereich zwischen 0,00 und 2,00 DM und konnte in 0,10-DM-Schritten gewählt werden.

Die Voreinstellung beträgt 0,25 Euro bzw. 0,50 DM. Eine Kombination von DM- und Euro-Münzen ist nicht möglich.

Nach kurzem Einhängen des Hörers oder dem Drücken der entsprechenden Kurzeinhängetaste

kann vorhandenes Restguthaben für ein weiteres Gespräch genutzt werden. Durch nachträgliches,

passendes Einwerfen eines verbrauchten Betrages ist es auch möglich,

zuvor zu viel eingeworfenes Geld zurückzuerhalten.

Werden beispielsweise nach Einwurf einer 50-Cent- und einer 1-Euro-Münze für 60 Cent telefoniert,

wird durch Nachzahlung von 2×5 oder 1×10 Cent die 1-Euro-Münze zurückgegeben.

Die Benutzerführung im Display lässt sich zwischen deutscher, englischer, französischer

und spanischer Sprache umschalten.

Zur Sicherheit des Betreibers sind bestimmte Rufnummernblöcke – wie beispielsweise Mehrwertdienste – gesperrt,

können aber von diesem auf eigenes Risiko freigeschaltet werden.

Des Weiteren verfügt das Telefon über acht Kurzwahltasten, die vom Betreiber frei belegt werden können.

Ein eingebauter Statistikzähler informiert den Clubtelefonbetreiber über die Anzahl

und Gesamtdauer der geführten Gespräche, die Gesamteinnahmen, die Anzahl der kassierten Münzen

oder ob die von ihm programmierten Zielwahltasten genutzt wurden.

 

Die Clubtelefone 11 und 41 waren als Kaufgeräte vorgesehen für Kunden die nicht Euro fähige Clubtelefone

vom Typ Clubtelefon 1 und Clubtelefon 4 besaßen bzw. wurden den Kunden im Austausch

gegen vorhandene nicht Euro fähige Mietgeräte vom Typ Clubtelefon 1 und 4 angeboten.

Eine Neu-Vermietung (Vetrags-Neuabschlüsse) der Club 11 und 41 war nicht vorgesehen,

zum Mieten stand nur das Clubtelefon 5 zur Verfügung.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Clubtelefon#Clubtelefon_11

Wahlverfahren: MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) und IWV (Impulswahlverfahren)

               


Deutsche Bundespost - Prüfhandapparat für Entstörer (Prüfhandapparat Ausgabe 1/ PrHAp)

Dies Gerät wurde von 1952 bis 1985 für Arbeiten an analogen Anschlüssen verwendet.

Der Hersteller war elmeg. Wenn man es anrief, konnte es nicht klingeln, es brumme lediglich aus der Hörmuschel.

Der Apparat verfügte nicht über eine W- Ader, wohl aber über eine Erd- Taste.

1977 wurde ein Gerät mit überarbeiteter Sprechschaltung eingeführt, bezeichnet als Prüfhandapparat Ausgabe 1a.

Der Prüfhandapparat für Entstörer, auch Prüftelefon genannt,

wird hauptsächlich von den Fernsprechentstörern (spätere Berufsbezeichnungen:

Fernmeldehandwerker, Kommunikationselektroniker, Systeminformatiker, Elektroniker für Informations- und Systemtechnik)

bei der Entstörung von Festnetzanschlüssen und zum Eingrenzen von Fehlern,

aber auch von Mitarbeitern des Fernmeldebaues zum Prüfen des Telefonnetzes benutzt.

Wegen der Form des Gehäuses wurde der Prüfhandapparat Ausgabe 1 der Bundespost landläufig auch als „Knochen“ bezeichnet.

Er unterscheidet sich in seinem schaltungstechnischen Aufbau gegenüber dem Handprüfgerät für Vermittlungsstellen dadurch,

dass er zusätzlich auf der Rückseite seines Handapparatkörpers einen bei historischen Geräten

klein gehaltenen Nummernschalter oder bei neueren Geräten einen Tastenwahlblock besitzt,

mit dem Gesprächsverbindungen über Zweidrahtverbindungen aufgebaut werden können.

Neben diesem ist ein Schalter zum Ein- oder Ausschalten des Prüftelefons angebracht.

Eine dreiadrige, an den Enden mit Bananensteckern versehenes Anschlusskabel gestattet den Aufbau einer Verbindung

von Nebenstellen oder deren Anschlussleitungen aus.

Hierfür ist die dritte Ader über eine seitlich am Prüfhandapparats befindliche Drucktaste geführt,

bei deren Betätigung an die jeweils erforderliche Sprechader Erdimpulse gegeben werden können, wenn die dritte Ader geerdet ist.

Zum Schutz gegen mechanische Beschädigung und Feuchtigkeit waren ältere Prüfhandapparate

mit einer dicken Gummischutzhülle überzogen. Neuere Geräte bestehen aus einem robusten Kunststoff.

       

          Quelle: wikipedia.de - https://telefonanleitungen.de/php/page.php?53


Deutsche Bundespost - Prüfhandapparat für Entstörer (Widmaier Prüfhörer Prüfhandapparat PrHAp 90 Ausgabe 4)

 

Herstellungsjahr: 05/94

Der Prüfhandapparat Ausgabe 4 für Arbeiten an analogen Anschlüssen wurde von Widmaier produziert.

Er hatte eine Leitungspolaritätsprüfung:

Durch eine Zweifarben- LED konnte man ganz einfach feststellen, ob die Leitung korrekt angeschlossen war.

Er verfügte weiterhin über eine Wahlwiederholungsfunktion sowie einen Kurzwahlspeicher, in dem man 10 Rufnummern ablegen konnte.

Das Gerät wurde im Gehäuse des Telefon Piccolo der Deutsche Bundespost (bei Widmaier hieß das Gerät Minitel) gefertigt,

war in seinem Innern jedoch völlig anders.

Auf der Basis wurden noch weitere Prüfhandapparate gefertigt.

 

Telefon Minitel/ Piccolo

Der Prüfhandapparat Bilingual PrHAp 90 wurde auch von Funke und Huser-Fernsig unter dem Namen PHT2 vertieben,

es verfügt zusätzlich zum PHT1 über ISDN- Meßfunktionen, leider liegen mir zu dem Gerät keine weiteren Unterlagen vor.

Außerdem hat er an der Oberseite eine TAE- Buchse, vermutlich um Modems testen zu können.

 

           

 

Quelle: https://telefonanleitungen.de


Deutsche Bundespost – Berlin – Post DFeAp 385 – 1989

 

Mit dem Modell Berlin hatte man schon fast grenzenlose Möglichkeiten: Freisprechen, Kurzwahl für 10 Rufnummern,

davon 5 Namentasten, Lautsprecher, Notizbuchfunktion, optische Anrufanzeige, 16stelliges Display, Tonruf,

Wahl bei aufliegendem Hörer und Wahlwiederholung.

Das Model Berlin gab es in Blau, Schwarz und in Koralle.

 

Wahlverfahren: IWV (Impulswahlverfahren)

 

B= 85mm – H= 80mm – T= 255mm – G= 550g

 

Gebühren: monatl. 9,90 DM (Stand 10/80)

 

           

 


        Alle Telefone funktionieren am analogen Eingang einer FritzBox z.B. (7390, 7490, 7580 o. 7590).

        Die Informationen wurden von mir mit großer Sorgfalt und bestem Wissen zusammengetragen, eine Gewähr übernehme ich dennoch nicht.