Pölert - Mailand 2000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter diesem Motto stand eine nicht alltägliche sportliche Herausforderung, der sich 6 Pölerter (Karl-Heinz Gauer, Udo Lorscheider, Christoph Weber, Stefan Köhl, Andreas Köhl, Peter Köhl), 1 Rascheider (Joachim Wagner), 1 Rüdesheimer (Jörg Pleines) und 2 Bad Wörrishofener (Herrmann-Josef Detemple u. Peter Kreuzer) stellten.

Der Plan

Es sollten Freunde in Mailand besucht werden, allerdings nicht mit Auto, Zug oder Flugzeug. Mit dem Fahrrad sollte das ferne Ziel erreicht werden. 
Das gemeinsame Vorhaben wurde 1998 ins Auge gefasst und im letzten Jahr konkret geplant.
Am 10.06.2000 fiel der Startschuss zur 1. von 7.Etappen.

Die Strecke

Die Strecke (141km) führte über St.Wendel, Neunkirchen, Bexbach, Homburg zum Etappenziel nach Etang Hanau in der Nähe von Bitich im Elsaß. 
Die längste Etappe, nämlich 168 km, wurde am 2.Tag bewältigt. Über Hagenau ging es zurück nach Deutschland, dem Rhein flussaufwärts folgend nach Kehl und dann in Richtung Breisach. Auf einem Campingplatz in Ihringen fand die 2. Etappe ihr Ende.
Unter optimalen Wetterbedingungen ging es am 3. Tag wieder nach Frankreich, am Rhein vorbei bis Weil am Rhein, Abstecher nach Basel, zurück nach Deutschland zum Zielort Rheinfelden.
Die 4. Etappe wurde vom Steckenprofil recht anspruchsvoll, schließlich befand man sich in der Schweiz. Nach einigen deftigen Anstiegen wurde Arau erreicht, über Suhrsee ging es nach Luzern. Bemerkenswert sind die sehr gut ausgeschilderten Radwege in der Schweiz. Am wunderschönen Vierwaldstädtersee vorbei endete der Radweg in Beckenried, von hier musste mit der Fähre übergesetzt werden um über Gersau nach Flüelen zu gelangen, dem Ziel der 4. Etappe. Hier hatte Christop Weber, Fahrer des Begleitfahrzeuges und wichtigster Mann im Team, unmittelbar am See das Wohnmobil und die Zelte platziert.
Am 5. Tag stand den Akteuren die schwierigste Etappe bevor. Der Gotthard Pass wartete auf seine Überquerung. Hinter Armsteg begann der Alpaufstieg, über Göscheen führte der Weg in die Schöllenenschlucht, wo über eine Strecke von 6 km Anstiege von 10.12% bewältigt werden mussten. Nach einer kurzen Rast in  Andermatt wurde dann die Passhöhe in Angriff genommen. nach 9 km mit durch. 7% Steigung war in 2108 m der höchste Punkt der ganzen Reise errecht. ach einer kurzen Rast und dem Wechsel der durchgeschwitzten Klamotten ging es 18 km abwärts nach Airiolo und von dort weiter durch dauswundervolle Panorama des Tessins bis nach Biasca, wo die erfolgreiche Bezwingung des Gotthards ausgiebig gefeiert wurde.
In der vorletzten Etappe wurde weiter südlich durch den Tessin geradelt. Auf überwiegend abschüssiger Strecke gelangte die Truppe nach Bellinzona, anschließend wartete nochmals ein 5 km Anstieg um dann zu einer Rast im sommerlichen Lugano zu verweilen. 
Der Rest der Etappe  führte zum Campingplatz nach Como. Nach einem äußert heiteren Abend und internationalen Bekanntschaften ging es am 7. Tag auf die Schlussetappe nach Mailand. Hochsommerlicher Temperaturen begleiteten das Team auf dem Weg in die Haupotstadt der Lombardei.

 

Piazza Duomo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Piazza Duomo mit dem imposanten Kirchenbauwerk im Hintergrund wurde die Zielankunft fotografisch dokumentiert

Von den italienischen Freunden bereits erwartet, wurde die Großstadt in Richtung Süd-Osten durchquert um dann das endgültige Ziel, nach 825 km, ca. 3000 Höhenmetern und 40 Stunden im Sattel, am Stadtrand von Mailand zu erreichen.
Durchweg gutes Wetter, ein guttrainiertes und homogenes Team sowie leistungsfähiges Fahrradmaterial ließen die Tour zu einem bleibenden Erlebnis werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ziel ist erreicht!

PÖ-MI 2000 Team

Das PÖ-MI 2000 Team bedankt sich bei den nachfolgenden Sponsoren für die Unterstützung: